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Einen Spaziergang durch St.Johns


Alle Fotografien wurden von Ben Hansen aus St. Johns, Newfoundland und Newfoundland and Labrador

Die Tour beginnt auf Signal Hill, dem markantesten und sichtbarsten Wahrzeichen St.John's, den ganzen Hafen und die gesamte Stadt ueberschauend.

Cabot Tower - photo from Ben Hansen's, Newfoundland and Labrador Cabot Tower

Das Informationszentrum bietet eine audio-visuelle Praesentation ueber die Geschichte Newfoundlands mit dem besonderen Schwerpunkt militaerische Geschichte. Gibbot Hill, wo vor vielen Jahren die in Ketten gewickelten Koerper der gehaengten Kriminellen zur angsteinfloessende Abschreckung fuer potentielle Gesetzesbrecher baumelten, liegt rechts neben dem Informationszentrum.

David Alexander, Ocean's Stretch Marks, First City, NFLD
Ocean's Stretch Marks, First City, NFLD by David Alexander

Am 12.Dezember 1901 empfing Guglielmo Marconi hier von einer Stelle unterhalb des Turms das erste transatlantisches drahtlose Signal und leitete damit die moderne Welt der Telekommunikation ein.

Im Jahr 1919 wurde St.John's wegen seiner Naehe zu Europa der Ausgangspunkt fuer das transatlantische Flugrennen. Einige Mannschaften unternahmen den Versuch, aber die Ehre der ersten non-stop Ueberquerung des Atlantiks ging an Captain John Alcock und Lieutenant Arthur Whitten-Brown. Cabot Tower war die letzte nordamerikanische Landmarke, die von Charles Lindbergh auf seinen ersten Alleinflug nach Paris in 1927 gesehen wurde. Er flog hinaus zwischen den Huegeln der "The Narrows", die angemessen benannte Enge, welche den Hafen mit dem Meer verbindet.

Quidi Vidi Battery - photo from Ben Hansen's St. John's, Newfoundland
The Quidi Vidi Battery Ein ander historisch interessanter Ort in dieser Gegend ist die "Quidi Vidi Battery", welche ueber das Dorf "Quidi Vidi Village" am oestlichen Rand St.John's blickt. Erbaut 1762 von den Franzosen waehrend ihrer Eroberung von St.John's existierte die Geschuetzstellung nur kurze Zeit. Nur wenig spaeter gewannen die Briten die letzte Schlacht des Siebenjaehrigen Krieges ebenhier in St.John's. Das Fort wurde 1780 neu konstruiert und beherbergte britische Streitkraefte bis zu ihrem Rueckzug aus Newfoundland im Jahr 1870.

Goverment House, St. John's, 9507-035-12 In diesem Jahr entschied sich die Bevoelkerung Newfoundlands nicht ein Teil Canadas zu werden. Der britische Rueckzug liess keinen Zweifel an der Meinung der britischen Regierung ueber diese Entscheidung offen. Ironischerweise wurde das Fort 1967 restauriert, eines unter den vielen Projekten, die unternommen wurden, um ein Zeichen fuer Canadas 100. Geburtstag zu setzen. Die Rekonstruktion des Forts basiert auf Grundrissplaenen aus dem Jahre 1812.

The Regatta. Von diesem Punkt aus koennen Sie Quidi Vidi Lake besuchen. Seit 1862 findet hier am ersten Mittwoch im August (wenn das Wetter es erlaubt) die Royal St.John's Regatta statt. Es wird als das aelteste kontinuierlich laufende Sportereigniss Nordamerikas betrachtet. Segeln, Kanufahren, Kayakfahren und Sailboarding sind andere beliebte Aktivitaeten, die auf dem See stattfinden.

Am entferntesten Ende des Sees sehen sie Fort Pepperell, den alten amerikanischen Stuetzpunkt, mittlerweile Pleasantville genannt. Dahinter liegt der Bally Haly Golf and Country Klub.

Bridge over Rennies River - photo from Ben Hansen's Newfoundland and Labrador Rennies River Photo

Es gibt Wanderweg zum Gipfel von Signal Hill und hinunter zum Quidi Vidi See um den Stuetzpunkt herum.Von da aus fuehren Sie Schilder zum Rennies River Dieser Weg folgt dem Fluss zurueck durch das Herz der Stadt bis zu Freshwater Fluvarium C.A.Pippy Park, in dem der M.U.N. Botanischengarten liegt. Dieser 1,343 Hektar grosse Park bietet viele Wanderwege und Langlaufskipisten,eine wundervolle Uebung fuer tat-kraeftige Menschen.

Westlich von Signal Hill liegt die Innenstadt von St.John's. Sie koennen den Stadtkern zu- fuss entdecken. Die heutige Gestaltung der Altstadt stammt aus dem Jahre 1892. In jenem Jahr wurde zum dritten mal im 19.Jahrhundert ein Grossteil der Stadt von Feuer vernichtet. Seit dem Ende des letzten Jahrhunderts erweisen sich die breiteren Strassen, die nach einem neuen System ausgerichtet wurden, um das Uebergreifen des Feuers von einer Gegend auf eine andere zu verhindern, als wirksam. Leider dachten die Planer nicht ueber die Zeit mit Pferde und Kutschen hinaus. Winkelige Strassen, die kreuz und quer durch die Stadt schneiden anstatt gerade hinauf und hinunter zu fuehren, machten das Leben fuer Pferde einfacher aber verwirrender fuer moderne Touristen.

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