Kanu Abenteuer
von David A. Snow des Wildland Tours
BEGRIFFSERKLÄRUNG
Portage : Tragen des Kanus um unbefahrbare Teilstücke zu umgehen
Lining / Scouting : Erkunden des Flusses vom Ufer aus
EINFÜHRUNG
Für viele tausend Jahre waren die Wasserwege Nordamerikas die
Hauptrouten für Reise und Erforschung. Das waren die "Autobahnen"
ins Innere des Kontinents wo man Karibus, Enten und Wildgänse
antrifft. Da das Auto den Kontinent verändert hat, haben viele
Reisende des 20ten Jahrhunderts diese ersten Straßen vergessen; die
Wasserwege von Neufundland und Labrador können jedoch aufregende
neue Routen für Leute bieten, die den Pioniergeist dieser alten
Zeiten in sich fühlen. Die Flüsse dieser kanadischen Provinz
bieten auch großartige Abenteuer für Angler, Tierbeobachter,
und Leute die an friedlichem Sport in der Natur interessiert sind.
Auf der Insel Neufundland finden Sie mehr als 11 000 Seen und
ungefähr 200 große Flüsse. Riesige Waldflächen, die
zerklüfteten Hügel der Appalachen Bergkette und offene Steppe
sorgen für eine visuell beindruckende Landschaft die vom Kanuten
genossen werden kann. Labrador ist dreimal so groß wie Neufundland
und ist voll mit großer Flüsse. Labrador bietet einige der
letzten echten Wildniss-Abenteuer dieser Welt.
Neufundland und Labrador bieten so viele Frischwasser-Abenteuer von Weltklasse, daß es unmöglich
ist sie alle zu beschreiben. Sehr wenig Literatur existiert über die meisten Wasserwege in der
Provinz. Der Zweck dieser Homepage ist Flußreisende auf die Reize einiger dieser Flüsse
aufmerksam zu machen und nebenbei auch geographischen und geschichtlichen Hintergrund für jede der
beschreiben en Routen zu vermitteln. Eine lange Reise ist am sichersten mit vernünftigen
Vorbereitungen, passenden topographischen Karten und erfahrenen Gefährten.
Vergessen Sie nicht, daß die Wetterbedingungen sich hier manchmal
unerwartet ändern. Längere Trips, auch solche auf Seen und
Teichen, sollten mit Hinblick auf das Wetter geplant werden. Diese Provinz
ist berühmt für Wind, Nebel und wechselhafte Wetterbedingungen.
Starke Windböen können Seen tückisch und unpassierbar
machen. Plötzlicher Nebel kann wichtige Orientierungshilfen in der
Landschaft verschlucken. Hochwasser, felsige Ufer, umgestürzte
Bäume und Biberdämme sind zusätsliche Herausforderungen
auch für erfahrene Kanuten. Bereiten Sie sich immer auf
Wetterumschwünge vor!
Viele Flüsse in Neufundland wechseln von schnell fließenden
Sturzbächen während der Schneeschmelze im Frühling zu
trägen Sommerbächen in denen nur gelegentlich gepaddelt werden
muß um Hindernissen auszuweichen. Viele Routen, die im Frühling
aufregend sind, sind im Sommer langsam oder unbenutzbar. Schwere
Regenfälle können jedoch die Eigenschaften eines Gewässers
schnell und dramatisch ändern. Es ist ratsam immer eine Schwimmweste
zu tragen.
Es gibt einige potentielle Konflikte zwischen Kanuten und Lachsfischern.
Die Lachse werden von vorbeikommenden Kanus kaum beinflußt, aber die
Angler können sich sehr gestört fühlen. Einige kurze
Portagen um vielbesuchte Angelplätze und einfach ruhiges Verhalten
in der Nähe von Fischern sind Vorkehrungen die gegenseitiges
Wohlwollen und Respekt fördern.
Ein Teil des Abenteuers beim Paddeln ist die Beobachtung von
Veränderungen und neue Entdeckungen. Benutzen sie die Flüsse
und Seen nicht nur; genießen Sie die Pflanzen, Tiere, Geographie,
Geologie und tausende Jahre Geschichte. Wie viele andere Kanuten haben
diese Gewässer schon erkundet und was waren die Schicksale der
ersten Abenteurer? Diese Homepage wird Ihnen ein Gefühl für
die Reize und Gefahren von einigen ausgewählten Flüssen und
Seen dieser Provinz vermitteln. Ein sicherer, erholsamer Trip setzt aber
auch Erfahrung, gutes Einschätzen der Situation, Training und
vorbereitende Sicherheitsmaßnahmen voraus.
DAS PLANEN DER REISE
Eine Anzahl von hervorragenden Büchern und Kanu-Sicherheitskursen
sind erhältlich. Erfahrung mit dem Kanu ist das Wichtigste, das Sie
auf den Trip nehmen können. Passende Ausrüstung, gute Planung und
gesunder Menschenverstand helfen Ihnen eine gut geplante und sichere
Reise vorzubereiten.
Suchen Sie immer einen sicheren Platz um das Kanu zu Wasser zu lassen.
Eine seichte, ruhige Bucht ist am besten. Falls Sie Grund zum Zweifel
sehen, gehen Sie nicht ins Wasser. Wenn Sie auf einem Fluß reisen,
planen Sie im voraus wohin Sie paddeln und wie lange Sie benötigen
werden um ihr Ziel zu erreichen. Der aktuelle Wasserstand spielt eine
wichtige Rolle auf den meisten Flüssen in Neufundland. Die Mehrzahl
der Flußsysteme in der Provinz sind nur bei hohem Wasserstand
benutzbar. Planen Sie ihren Trip für Frühling, frühen
Sommer oder kurz nach heftigen Regenfällen um notwendige Wassertiefen
sicherzustellen.
Topographische Karten sind von Büros des Department of Natural
Resources in Corner
Brook, Gander und St.
John's erhältlich. Nützliche Information und Landkarten
können Sie auch in den Büros der Nationalparks erhalten;
Landkarten bieten wichtige Informationen für das Planen eines
längeren Trips.
Die Provinz veröffentlicht jedes Jahr einen Reiseführer. Der Führer beinhaltet eine
Liste aller vorhandenen Angebote inklusive Restaurants, Bootsmieten, Reiseleiten und
Unterkünften. Der Neufundland und Labrador Reiseführer ist
in vielen Touristenunterkünften und Besucherzentren direkt
erhältlich, aber auch vom Department of Tourism, Culture, and
Recreation unter der folgenden Adresse :
The Department of Tourism, Culture, and Recreation
Attention: Web Master
P.O. Box 8700
St. John's, Newfoundland
Canada
A1B 4J6
Email: info@tourism.gov.nf.ca
Phone: 1-800-563-6353
Dieser Reiseführer ist die beste Quelle schriftlicher Information
über die Angebote dieser Provinz.
GENERELLE RICHTLINIEN FÜR DAS KANUFAHREN IN NEUFUNDLAND UND
LABRADOR
- Achten Sie immer auf das Wetter, es ist
sehr wechselhaft.
- Planen Sie ihre Reise sorgfältig. Die Meisten Flüsse haben
lokale Austatter und andere Einrichtungen. Landkarten, warme Kleidung und
Essensreserven - alle geschützt in wasserfesten Behältern oder
Plastik - sind notwendig. Benutzen Sie ihre Karten um Anlegestellen auf
der Strecke zu identifizieren. Jemand sollte ihre genaue Reiseroute und
ungefähre Ankunftszeiten kennen. Manche Flüsse, zum Beispiel
Churchill, Terra Nova, Bay du Nord und Main sollten nicht ohne erfahrene
Begleiter befahren werden.
- Respektieren Sie die Gewässer. Seien Sie sich im Klaren
darüber, daß Sie es hier mit extrem großen Strecken zu tun
haben. Es gibt auf den Flüssen keine Warnschilder. Falls sie ihr
Kanu verlieren oder zerstören, kann das einige Tage schwierigen
Wanderns bis zum nächsten Telefon bedeuten. In Labrador sind
Telefon noch weiter entfernt. Informieren Sie sich zuerst über die
lokalen Gegebenheiten bevor Sie sich in die Wildniss wagen.
- Beachten Sie den Wasserstand. Viele Flußrouten in Neufundland
sind am besten bei Hochwasser zu befahren. Manche Flüsse, auch einige
die auf dieser Homepage vorgestellt werden, sind bei niederem Wasserstand
unbenutzbar.
- Sicherheit kommt zuerst. Vergessen Sie nicht auf den Erste-Hilfe
Kasten, Insektenabwehrmittel, Regenkleidung, warme Kleidung und ein extra
Paddel. Tragen Sie immer eine Schwimmweste. Haben Sie
Sicherheitsseile an Bug und Heck ihres Kanus Binden. Falls Sie auf der
Strecke kampieren wollen, bedenken Sie die Bären und verpacken Sie
Ihr Essen sorgfältig. Lagern Sie das Essen in sicherem Abstand vom
Zelt. Eine andere Homepage dieser Serie beschreibt die Säugetiere
Neufundlands und bietet auch Information über das Verhalten beim
Antreffen eines Schwarzbären.
- Respektieren sie das Land und die Gewässer. Nehmen Sie Ihren
Müll wieder mit und hinterlassen Sie keine Markierungen auf dem
Land.
- Schlagen Sie Informationen über
Fischereisaison,
Fangbeschränkungen und Reiseleiterbestimmungen für Touristen im
jährlichen Angelführer nach. Lizenzen sind notwendig
für das Kampieren in den Nationalparks.
KLASSIFIZIERUNG DER FLÜSSE
Ein internationales Kassifizierungssystem dient dazu den
Schwierigkeitsgrad eines Flusses zu bewerten, um den Kanuten Richtlinien
zu bieten. Diese Klassifikationen bieten nur generelle Richtlinien. Sanfte
Wellen auf einem Fluß während Niedrigwasser können sich
bei hohem Wasserstand in gefährliche Stromschnellen verwandeln. Ein
Fluß ist normalerweise während durschnittlichem Wasserstand
beurteilt. Die Routen, die hier beschreiben sind, wurden von erfahrenen
Kanuten klassifiziert.
Dieses Dokument folgt der internationalen Skala für
Flußschwierigkeitsgrade. Diese sind folgendermaßen
zusammengefasst:
- Klasse 1 = leicht
- Klasse 2 = mittel
; herausfordernd für Anfänger
- Klasse 3 = schwer
; Training und Übung are notwendig
Klasse 1 : leicht
- Wenig oder keine Hindernisse - Alle sind deutlich erkennbar und
leicht vermeidbar.
- Schnell fließendes Gewässer mit kleinen Wellen.
- Risiko für Schwimmer ist gering.
- Selbstrettung ist leicht.
Klasse 2 : mittel
- Einfache Stromschnellen mit breiten, klaren Durchfahrten die ohne
Scouting klar erkennbar sind.
- Einige Ausweichmanöver sind nötig, aber Felsen und
mittelgrosse Wellen können leicht vermieden werden.
- Schwimmer werden selten verletzt, Hilfe der Gruppe ist selten
notwendig.
Klasse 3 : schwer
- Stromschnellen mit moderaten, irregulären Wellen die schwer zu
vermeiden sind und ein offenes Kanu zum Kentern bringen können
- komplexe Manöver in starker Strömung und engen Passagen,
welche gute Kontrolle über das Boot vorausetzen, sind häufig
notwendig.
- Weißwasser existiert, kann aber leicht vermieden werden.
- Starke Wirbel und Strömungen sind zu erwarten, besonders auf
grösseren Flüssen.
- Scouting ist angeraten für unerfahrene Gruppen
- Das Verletzungsrisiko für Schwimmer ist gering, aber Gruppenhilfe
kann nötig sein um lange Schwimmdistanzen zu vermeiden.
Flüsse und Stromschnellen höher als Klasse 3 sollten mit
offenen Kanus nicht befahren werden.
EINIGE VON NEUFUNDLANDS KANUROUTEN
The Grand Codroy
(Klasse 1, Halbtages - 2 Tages Touren möglich)
Dieser attraktive Westküstenfluß ist vom Trans Canada Highway
(TCH oder Route 1), einigen anderen Straßen und auch Pfaden leicht
erreichbar. Ein hoher Waserstand ist unbedingt notwendig und der
Fluß ist normalerweise als Frühlingskanuroute zu betrachten.
Sowohl der Nordarm als auch der Südarm des Grand Codroy sind vom
Highway leicht zugänglich und es gibt verschiedenste Anlege- und
Einstiegspunkte. Einstiegspunkte in der Nähe von den Ortschaften
Codroy Pond und North Branch bieten günstigen Zugang zum Nordarm
des Grand Codroy, während Einstiegspunkte bei den Gemeinden Coal
Brook und South Branch als Startpunkte für den Südarm gut
geeignet sind.
Der Fluß führt den Paddler von diesen Ausgangspunkten und der
Straße weg und durch Wälder und ein bißchen
landwirtschflich genutztes Gebiet. Der Grand Codroy ist generell ein
sicheres, seichtes Flußsystem mit dem wunderchönen Panorama der
Long Range Mountains. Der Grand Codroy ist ein Lachsfluß und bietet
dem Angler tolle Möglichkeiten. Das am meisten angetroffene Wild sind
Elche und Gänse, aber viele andere Tiere können auch gesehen
werden.
Während Perioden von hohem Wasserstand bietet der Teil des
Flußes zwischen der North Branch Bridge auf dem TCH und der Ortschaft
South Branch eine 4-5 stündige Fahrt auf rasch fließendem Klasse
1 Wasser. Flußabwärts von South Branch ist der Fluß seicht
und bietet eine gemütliche Paddelerfahrung mit einigen
Wildbeobachtungsmöglichkeiten. Trips mit der Dauer von ein paar
Stunden bis zu einer Länge von 2 Tagen können auf diesem
Fluß system geplant werden.
Eine 28 Kilometer lange Fahrt von South Branch bis zur Mündung des
Flußes kann innerhalb eines Tages bewältigt werden. Der Grand
Codroy Provincial Park, welcher 11 Kilometer flußaufwärts der
Mündung gelegen ist, bietet einen Kampingplatz, Drinkwasser und
einen leicht zugänglichen Austiegspunkt für Kanuten die einen
Halbtagestrip geplant haben. Kanuten die bis zur Mündung reisen
werden von den weissen, sandigen Stränden und Dünen
äußerst beeindruckt sein, sollten aber wegen des tückischen
Windes sehr vorsichtig sein wenn sie auch den Ozean befahren
wollen.
The Humber
(Klasse 1-2, Halbtages bis 5 Tagestrips möglich.)
Der zweitgrößte Fluß Neufundlands ist möglicherweise
der berühmteste. Eine riesige Wasserscheide, wunderschöne
Landschaft, Trophäenlachse, Big Falls im Sir Richard Squires
Memorial Park und die größten Seen der Insel Neufundland
stellen sicher, daß diese Wasserscheide eine Vielzahl von
Kanuerlebnissen und Sehenswürdigkeiten bietet. Es gibt eine Menge
Anlegepunkte, aber es kann schwierig sein einen trockenen Platz zum
Kampieren zu finden, da es in dieser Gegend viel Sumpf gibt.
Der Obere Humber ist von vielen Waldstraßen zugänglich die von den Routen 420 und 422 abzweigen.
Eine Fahrt von Deadwater Brook über Adies Pond bis Big Falls im Sir Richard Squires Memorial Park
dauert während hohem Wasserstand 2-3 Tage und bietet attraktive Wildniss für Kanureisende. Die
Strecke zwichen Adies Pond und Big Falls ist den ganzen Sommer über befahrbar und kann für Trips
bis zu drei Tagen genutzt werden. Elche und eine Vielzahl von Wasservögeln kann hier gesehen werden.
Es gibt einige Klasse 2 Stromschnellen bei Bear Reef, drei Kilometer oberhalb von Big Falls. Diese
können durch Lining bewältigt oder durch Portage umgangen werden. Dieser Teil des Humber kann
leicht am linken Ufer kurz vor Big Falls verlassen werden. Reisende die ihren Trip hier beenden verlassen
Squires Park auf der Route 422.
Die Strecke zwischen Big Falls und Little Falls, welche ungefähr 5
Kilometer lang ist, ist bei niederem Wasserstand ziemlich felsig. Kanuten
welche die gesamte Wasserscheide befahren, ziehen hier oft eine Portage
vor, bevor sie das Kanu bei Little Falls wieder zu Wasser lassen. Die
Zufahrtsstraße zu Squires Park (Route 422) hilft mit bei dieser
Portage.
Die Kanustrecke zwischen Little Falls und Deer Lake bietet einige Klasse
1 Stromschnellen und ein wenig Weißwasser, ist aber
hauptsächlich flach. Der Humber führt eine große
Wassermenge und hat eine starke Strömung mit Wassertiefen von mehr
als zwei Meten. Diese Strecke hat Wälder, Sümpfe, viele Enten
und einige der besten Lachsgewässer der Welt. Diese Strecke kann man
in einem langen Tagestrip bewältigen, aber wenn Sie Interesse am
Angeln und Erkunden haben, sollten Sie zwei Tage einplanen. Es gibt
einige bekannte Anlegepunkte entlang dieser Strecke, zum Beispiel die
Ortschaften Reidville und Nicholsville. Der Obere Humber endet in Deer
Lake, dem viertgrößten See Neufundlands. Dieser See kann auch
als Austiegspunkt benutzt werden. Starke Winde können das Befahren
des Sees gefährlich machen.
Der Humber kann von erfahrenen Paddlern auch für einen Tagestrip
zwischen dem westlichen Ende von Deer Lake und dem Ende des Humber in der
Nähe von Corner Brook benutzt werden. Der Fluß ist in diesem
Abschnitt tief und schnell mit einer starken, gefährlichen
Strömung. Entlang der Route gibt es Lachsbuchten, einige hohe
Klippen und viele Landhauser. Die meisten Anlegestellen setzen
Verständigung mit dem Landhausbesitzer voraus.
The Main River
(Klasse 2 - 3, 5-8 Tagestrips möglich)
Die Qualität der Wildniss entlang des Main River qualifiziert ihn
als Canadian Heritage River (Naturschutzgebiet). Sümpfe, Seen,
Steppen, dichte Wälder, Weideland und eine Viefalt von Pflanzen und
Tieren bieten ein sich ständig änderndes Panorama und viele
Fotomotive. Obwohl nur mutige Fotagrafen den Verlust ihrer Kamera in
den Klasse 2-3 Stromschnellen riskieren, suchen erfahrene Kanuten diesen
anspruchsvollen Fluß gerade wegen der nonstop Aufregung, dem starken
Gefälle und den herausfordernd technischen Gewässern auf. Der
Main River bringt ihr Adrenalin zum pumpen! Dieser Fluß erfordert
ein hohes Maß an Können; während extremen
Hochwasserverhältnissen können manche Schluchten
Schiwierigkeitsgrade bis zu 5 erreichen.
Der Main River entspringt in den Long Range Mountains, den
nördlichsten Ausläufern der Appalachen. Von seinen
Ursprüngen bis zum Atlantik durchfließt der Main Beispiele
für fast alle Landschaftsformen dieser Provinz, inklusive St
eppe, Weideland und Wälder.
Zugang zu den Ursprüngen des Main River ist auf Wasserflugzeuge
beschränkt, die in Deer Lake oder weiter weg gechartert werden
können. Der Kanutrip beginnt normalerweise im Four Ponds Lake,
welcher sich im Hochland östlich des Gros Morne Nationalparks
befindet. Die Fahrt von dort ist 57 Kilometer lang und man überwindet
einen Höhenunterschied von 400 Metern zwischen dem Hochland und dem
Meeresspiegel bei Sops Arm, White Bay.
Der Main ist ein anspruchsvoller Wildfluß der nur während hohem
Wasserstand befahren werden kann. Der obere Teil hat viele Felsen,
Rinnen und Stromschnellen die Portage oder Lining notwendig machen.
Dieses Felsenlabyrinth erfordert hohe technische Kentnisse. Nach einem 6.5
Kilometer langen, ruhigem Teilstück das als Big Steady bekannt ist,
wird der Fluß wieder rauher. Eine Strecke von ungefärhr 4
Kilometern besteht fast nur aus Stromschnellen. Viele sind befahrbar,
aber manche erfordern Portage oder Lining. Scouting jeder Flußbiegung
und Stromschnelle ist auf dem Großteil des Flußes
notwendig.
Der unterste Teil des Main wird als der aufregendste betrachtet. Er kann
als Tagestrip bewältigt werden und ist von Waldstraßen um Sops
Arm zugänglich, erfordert aber auch hohe technische Fertigkeiten.
Die lokal als The Canyon bezeichnete Schlucht bietet steile Klippen und
eine schnelle Fahrt. Das Gefälle in der Schlucht ist 11 Meter pro
Kilometer - eine wilde Fahrt! Seien Sie immer vorsichtig! Falls Sie im
Canyon kentern gibt es keine Uferstücke die zum herausklettern geeignet
sind und sie müßen einige Kilometer schwimmen. Starke
Regenfälle können den Schwierigkeitsgrad des Canyon bis zu
Klasse 5 erhöhen.
Der Main ist ein wunderbares Weißwasserabenteuer für erfahrene
Kanuten. Er ist jedoch ungeeignet für Beginner. Erfahrene Begleiter,
gute Planung und gute Kanutechnik sind unbedingt erforderlich bevor man
diesen Trip versuchen kann. Die Wildniss und die Herausforderung des
Weißwassers verleihen dem Main unter Kanuten einen speziellen
Anreiz. Zusätzlich zu den Herausforderungen untertags, bieten die
Abende und Nächte entlang dem Main atemberaubendes Kampieren in der
kanadiachen Wildniss. Rechnen Sie mit einer Tripdauer bis zu 5 Tage
für den ganzen Fluß, mehr falls Lachsfischen auch auf ihrer
Liste steht.
The Gander
(Klasse 1-2, Halbtags bis 5 Tagesausflüge)
Der drittgrößte Fluß Neufundlands wird schon seit
Jahrhunderten als Zugang zum Inland verwendet. Diese Tradition wird heute
fortgesetzt durch die Kanus und weltbekannten Gander River Boats, welche
Passagiere und Güter zwischen Gander Bay und Glenwood
transportieren. Das Gander River Abenteuer kann in zwei verschiedene
Routen unterteilt werden : Der Northwest Gander und der Lower Gander
(meistens schlicht als Gander bezeichnet!)
Der Gander kann im Frühling eine Mehrtagestour bieten, die dort
beginnt wo der Northwest Gander River den Bay D'Espoir Highway (Route
360) kreuzt. Es gibt auch einige Waldstraßen die Zugang zum
Northwest Gander bieten. Die Route, die bei Goldsuchern mit Goldpfannen
und bei Lachsfischern beliebt ist, führt durch riesige Waldgebiete
und Steppenlandschaften bevor der Fluß in Gander Lake mündet.
Auf dem Northwest Gander gibt es 2 Stromschnellen und einen Felsengarten
die möglicherweise Lining notwendig machen. Dieser Teil der
Wasserscheide bietet ein Hochwasser-Abenteuer. Es gibt viele seichte,
felsige Stellen auf dem Northwest Gander, die bei niederem Wasserstand
fürs Paddeln ungeeignet sind. Gander Lake ist groß, tief und
kalt und kann daher nur bei ruhigen Windverhältnissen mit dem
Kanu überquert werden.
Der Lower Gander, welcher bei Glenwood beginnt, fließt aus Gander
Lake ab. Er ist ein gut befahrener Wasserweg. Das große
Wasservolumen des Lower Gander sichert dem Kanuten eine
Reiseroute.
Das Flußwasser ist kalt und an manchen Stellen ziemlich tief und Sie
sollten daher immer vorsichtig sein.
Der beliebteste Ausflug auf dem Gander River beginnt auf der Brücke
in Glenwood entlang dem Trans Canada Highway (Route 1). Fahrzeuge werden
oft in dieser Gegend abgestellt. Die Fahrt endet normalerweise im
Causeway, einem Pub in der Ortschaft Gander Bay (Route 330). Von dort
dauert es ungefähr eine Stunde mit dem Auto bis zurück zum
Ausgangspunkt in Glenwood.
Der Gander ist zum Großteil ein Klasse 1 Fluß, aber eine halbe
Stunde flußabwärts von Glenwood treffen Paddler auf Little
Chute und Big Chute, wo der Fluß Klasse 2-3 hat. Viele Kanus, ein
Haufen Ausrüstung und einige Menschenleben haben diese
Stromschnellen schon gefordert. Obwohl diese Abschnitte von erfahrenen
Paddlern befahren werden können, ziehen die meisten Leute Portage
oder Lining vor. Nach Big Chute und Little Chute schlängelt sich der
Gander durch vier Seen und schließlich nach Gander Bay. Der Wind auf
diesen Seen kann die Fahrt erheblich verlangsamen. Der unterste Teil
dieses Flußes ist als Snake Rattle oder Sunshine Pool bekannt. Hier
befindet sich ein Felslabyrinth das technische Manöver
zum Vermeiden der Felsen erfordert. Dies ist ein anderes Teilstück
in dem Kanus beschädigt werden können.
Der Lower Gander ist eine Reise die Planung und Vorbereitung erfordert. Unter idealen Bedingungen kann
die 50 Kilometer Fahrt von sehr efahrenen Paddlern innerhalb eines langen Tages erledigt werden - Abfahrt
bei Sonneaufgang und Ankunft während der Abenddämmerung. Es ist jedoch ratsam immer mindestens
einen Zweitages-Ausflug zu planen. Rechnen Sie auf alle Fälle mit einer längeren Fahrt falls
Lachsfischen oder starke Winde eine Rolle spielen. Einige Abschnitte des Flußes sind gut erschlossen,
andere wiederum bieten die größten Bäume der Provinz und die abwechslungsreichsten
Wälder. Halten Sie während der Fahrt nach Felsbrocken Ausschau - viele sind aus
Sicherheitsgründen markiert. Das Ufer ist in dieser Gegend ziemlich sumpfig und Camper sollten daher
einige Zeit für die Zeltplatzsuche einplanen. Es gibt aber auch eine Reihe von Austattern die bei
Vorausbuchung Unterkunft anbieten.
Der Gander ist ein vielbefahrener Fluß mit vielen Booten und
Anglern, aber Elche und Wildgänse sind trotzdem oft zu sehen. Eine
Fahrt auf diesem Fluß bietet eine Reise in die Vergangenheit wenn
Flüße die Hauptverkehrswege waren. Es gibt auch Austatter die
Kanus und Führer anbieten. Die Austatter bieten auch Hilfe beim
Transport von Leuten und Kanus, aber solche Services sollten vor dem
Antreten der Reise arrangiert werden. Ein Buch das die spezielle
Atmosphäre des Gander einfängt ist "Rattles and Steadies,
Tales of the Gander River Man" von Gary Saunders.
The Terra Nova
(Klasse 2-3; Halbtags bis 4 Tagesausflüge möglich)
Der siebtgrößte Fluß in Neufundland bietet Lachs und
Forellenfischen, aufregende Stromschnellen, malerische Wasserfälle,
einige große Seen , ein atemberaubendes Flußtal und
wunderschöne Wälder. Elche, Rentiere und wasservögel kommen
entlang dieser Route häufig vor. Diese anspruchsvolle Strecke
erfordet Sachkenntnis und Planung. Es gibt viele Felsvorsprünge und
Stromschnellen die Lining oder Portage notwendig machen und drei
große Wasserfälle. Je nachdem wo man die Fahrt beginnt,
können mehr als ein Dutzend kurze Portagen (keine länger als
600 Meter!) notwendig sein. Teile dieses Flußes sind anspruchsvoll
mit Weisswasser der Klassen 1,2 und 3.
Für Zugang zu diesem Flußsystem benutzen Sie die
Waldstraßen westlich der Route 301. Route 301 zweigt im Terra Nova
Nationalpark vom Trans Canada Highway (Route 1) ab und endet in der
Gemeinde Terra Nova. Die Waldstraßen führen zu einer Reihe
guter Anlegestellen inklusive Lake St. John und Kepenkeck Lake. Diese
Route kann bis zu 4 Tage benötigen, bevor die Fahrt endet. -
entweder am Trans Canada Highway westlich des Terra Nova Nationalparks
oder in der Ortschaft Glovertown in Bonavista Bay.
Die Terra Nova ist ein großer, tiefer Fluß und kann von Frühling bis Herbst befahren
werden. Der Fluß führt normalerweise ein großes Wasservolumen, aber Ausflüge sollten
verschoben werden falls der Sommer extrem trocken und heiß ist. Die Terra Nova hat eine lange
Geschichte, reich an Überlieferungen der Beothuk und Micmac, aber auch Traditionen der frühen
Forstindustrie. In früheren Jahren war sie Teil einer vielbereisten Verkehrsader die die
Südküste Neufundlands mit Bonavista Bay verbindet. Diese Route, welche seit hunderten Jahren
genutzt wird, führt Reisende von der Terra Nova zum Bay du Nord Fluß und weiter zum Conne
Fluß. Heutzutage ist der Bay du Nord wegen seiner unberührten Wildniss als Canadian Heritage
River ausgezeichnet. Während Perioden mit hohem Wasserstand bietet dieser Wasserweg durch das
Landesinnere ein unvergeßliches, 5-10 Tage langes Abenteuer. Der Bay du Nord, wie auch die Terra
Nova, ist ein anspruchsvolles Gewässer das ein hohes Niveau an Paddelkönnen erfordert. Jedes
Jahr bieten diese zwei Flüße Wildnisspaddeln der Weltklasse.
Die Terra Nova alleine ist auch eine technisch anspruchsvolle Fahrt
für versierte Paddler. Es kann aber auch gefährlich sein und
ist nicht geeignet für Anfänger. Aus Sicherheitsgründen
sollten immer erfahrene Begleiter in einem zweiten Kanu mitfahren.
Die Terra Nova ist eine Herausforderung für alle und manche Paddler
meinen sogar das Kayaks besser für diesen Fluß geeignet sind.
Trotz der technischen Ansprüchen betrachten viele erfahrene Paddler
die Terra Nova als das tollste Kanuabenteuer der Provinz.
Sandy Pond / Dunphy's Pond
(Seen, einstündige bis zweitägige Ausflüge
möglich)
Obwohl Nefundland sich einiger der weltbesten Kanurouten durch die
Wildniss rühmen kann, gibt es nicht viele Stellen an denen man ein
Kanu mieten und mit der Familie einen See erkunden kann. Sandy Pond im
Terra Nova Nationalpark ist einer der wenigen Plätze an denen Kanus
für einstündige oder halbtages Ausfahrten gemietet werden
können. Dies ist eine sichere geschützte Gegend in der jeder
Paddeln kann, vorausgesetzt das die Windgeschwindigkeiten mäßig
sind.
Alle jene, die an Elchen,
Moschusratten
und Wildgänsen an den
Ufern der Seen im Nationalpark Interesse haben, können eine
längere expedition am Sandy Pond beginnen. Eine gut beschilderte, 400
Meter lange Portage ist nur nötig um das Kanu von den westlichen
Ausläufern des Sandy Pond zum Beachy Pond zutransportieren. Dieser
kleine, geschützte Teich mündet in den größeren
Dunphy's Pond. Die Fahrt von Sandy Pond zum Dunphy's Pond und zurück
ist ein gemütlicher 4-5 stündiger Trip von 10 Kilometern
Länge. Zeltplätze und Wanderwege existieren rund um Dunphy's
Pond. Camper müssen sich vor Antritt der Reise eine Lizenz von den
Park Headquarters besorgen. Für Leute die an einem längeren
Ausflug interessiert sind, gibt es die 800 m lange Portage die vom
Dunphy's Pond und dem Nationalpark weg zum Pitt Pond führt. Von dort
kann man zur Terra Nova Wasserscheide gelangen um Rentiere zu suchen. Bei
einer Weiterfahrt auf der Terra Nova ändert sich diese Route von
einem ruhigen Familienausflug zu einer extrem anspruchsvollen Kanuroute.
Es gibt hier viele Anlegestellen, zum Beispiel den Trans Canada
Highway.
Das Interpretation Center im Nationalpark versorgt Sie mit Lizenzen,
Landkarten und Ratschlägen über diese und andere Kanurouten im
Gelände des Parks.
Rocky River
(Klasse 1, 4 bis 10 stündige Ausflüge möglich)
Der Rocky River ist das größte Flußystem auf der Avalon Halbinsel der Insel Neufundland.
Der Rocky River hat seinen Namen wohlverdient da er mit Felsbrocken übersät ist und felsipen
Untergrund hat. Der Rocky ist am besten bei hohem Wasserstand zu befahren, meistens kurz nach der
Schneeschmelze. Eine Ausfahrt bei niederem Wasserstand kann die angenehme sechs stündige Fahrt in
eine zweitägige Exkursion verwandeln bei denen mehr als die Hälfte der Zeit mit dem Tragen des
Kanus verbracht wird.
Der Rocky River, welcher der Focus eines intensiven
Lachsförderungsprogrammes der Salmonid Association of Eastern
Newfoundland war, ist heute ein toller Lachsfluß. Falls Sie das
Angeln versuchen wollen, prüfen Sie zuerst die Bestimmungen um
sicherzugehen das der Fluß zum Angeln offen steht. Der Rocky ist oft
für Fischer gesperrt.
Die Fahrt am Rocky River beginnt nahe der Kirche im südlichen Teil
der Ortschsaft Markland an der Route 81. Der hiesige Nebenfluß wird
Hodge's River genannt. Falls Sie an einer längeren Fahrt, die auch
Übernachtungen im Freien miteinbezieht, Interesse haben, dann
beginnen Sie in Whitbourne und paddeln durch eine Kette von Seen bis Sie
den Hodge's River erreichen. Der Hodge's verläßt Markland und
schlängelt sich durch durch die Fichten- und Tannenwälder der
Avalon Halbinsel. Elche, Enten, Gänse und verschiedene
Singvögel sind häufig am Ufer des Hodge's , der sich nach
Süden schlängelt und in den Rocky mündet. Otter und Nerze,
die sich vom reichen Vorrat an Frischwassermuscheln ernähren, gibt
es auch. Es gibt ein paar Abschnitte von denen man Route 81 in einer
Entfernung von 3 - 4 Kilometern sehen kann. Außer diesen Ausnahmen
bietet diese Strecke einen Reise durch die Wildniss, die knapp vor den
beiden Wasserfällen an der Mündung des Flußes bei Route
91, 1.5 Kilometer von Colinet, endet. Die Fahrt wird kurz vor den
Wasserfällen abgebrochen - Sie werden das Donnern dieser
unpassierbaren Wasserfälle hören und die Autobahnbrücken
sehen. Waldstraßen führen von beiden Ufern des Flußes weg.
Am Ende der Fahrt müssen Sie unbedingt die Lachsleiter besichtigen
und nach springenden Lachsen am Fuße der Fälle Ausschau halten.
Der Rocky River hat viele Felsen und seichte Stellen, die Ihr Kanu
verbeulen oder beschädigen können. Niemand hat diesen Fluß
je befahren ohne einige Male auf Grund zu stoßen. Der Großteil
der Strecke ist für Anfänger und Familienausflüge
geeignet, außer während gefährlicher
Flutverhältnisse. Es gibt nur wenige Stellen an denen der Fluß
tiefer als 2 Meter ist, aber oft schürft das Kanu am
Flußboden.
LABRADOR
Das abgelegene Labrador ist weniger zugänglich und bietet weniger
Service als Neufundland, aber es gibt genügend Möglichkeiten
sowohl für Familienausflüge als auch für Expeditionen in
die Wildniss die unter den besten der Welt rangieren. Es gibt nur eine
einzige Flußroute die mit dem Auto Zugänglich ist, aber es gibt
Austatter die Services für Leute, die die wilden Flüße
Labradors erforschen wollen, anbieten. In Labrador gibt es viele
aufregene Abenteuer die erfahrene Paddler bis zu den Grenzen ihres
Könnens und ihrer Leistungsfähigkeit führen.
Der Churchill River
(Klasse 1-2, 5-6 tägige Ausflüge möglich)
Dieser atemberaubende Fluß führt durch das Innere von Labrador.
Große Bäume, reiche Tierwelt, einige Sandstrände und die
wunderschöne Wildniss sichern, daß Sie diese Route nie
vergessen. Es gibt nur einen See und vier gefährliche
Stromschnellen, von denen drei besser mit Lining oder Portage
bewältigt werden, aber der Großteil dieser Reise besteht aus
leichtem Paddeln ohne Probleme. Muskrat Falls, 30 Kilometer
flußaufwärts vom Ende der Fahrt in Goose Bay, muss mit einer
Portage überwunden werden. Autofahren in Labrador ist auf der Route
500 möglich, welche von der Route 389 in Quebec zugänglich ist.
Eine günstige Einstiegsstelle ist unterhalb des Churchill Falls
Staudammes außerhalb der Gemeinde Curchill Falls. Falls das Wetter
auf Ihrer Seite steht endet die Reise fünf Tage und 315 Kilometer
später in Goose Bay. Bringen Sie viel Film und bereiten Sie sich auf
viele Insekten vor.
Auf dem Weg gibt vier Stromschnellen. Wie bei den meisten Flüssen
kann sich der Schwierigkeitsgrad mit dem Wasserstand ändern. Die
Mouni Rapids, 120 Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt, befinden sich
flußabwärts von Winokapau Lake. Sie sind normalerweise Klasse 2
und können portaged oder gelined werden. Die Minipi Rapids, wo der
Minipi River in den Churchill mündet, sind Klasse 3 und machen
Portage oder Lining notwendig. Eine Reihe von Stromschnellen befindet
sich 195 Kilometer vom Startpunkt entfernt. Eine kleine Stromschnelle,
die sich knapp oberhalb des Zusammenflusses von Sponge River und
Churchill befindet, ist Klasse 4 und erfordert Lining. Die Gull Island
Rapids, nach 225 Kilometern sind Klasse 3 bis 4 und erfordern
Lining oder Portage. Muskrat Falls, 30 Kilometer vor Goose Bay erfordert
auch Portage. Verlassen Sie den Fluß am linken Ufer ! Die Reise kann
in Goose Bay oder an der Straße nahe der Muskrat Falls enden. Die
Autofahrt zurück zum Ausgangspunkt dauert einen ganzen Tag.
NEUFUNDLANDS 11 000 TEICHE
(Auch als 11 000 Löcher in 11 000 Schiffen bekannt)
Es heißt, daß Neufundland 11 000 Seen und Teiche besitzt. In
Labrador befinden sich natürlich noch viel mehr ! Hunderte der Seen
in dieser Provinz sind von den Landstraßen zugänglich, und
viele bieten eine Route zu abgelegeneren Gewässern, wo die
nördliche Tierwelt, große Fische und Einsamkeit gefunden werden
können.Von den Teichen in St. John's, über die Avalon
Wilderness Area, zu den tiefen Inlandfjorden der Nordhalbinsel und den
Wasserstraßen Labradors; es gibt tausende Kilometer Wildniss die ihr
Paddel erwarten. Diese Provinz bietet tausende sichere Familienabenteuer,
die wenig Sachkenntniss erfordern wenn elementare Sicherheitsvorkehrungen
getroffen werden. Es gibt aber auch schwierige Strecken die auf echte
Abenteurer warten.
Teiche, Seen, Bäche, Flüße, Frischwasserfjorde und
geschützte Küste - alle bieten tolle Möglichkeiten
für Kanu und Kayak Enthusiasten. Kommen Sie und erforschen Sie
Neufundland und Labrador!
This document was transcribed by permission from "A Self-Driving Guide:
Canoe Adventures", and is available from the Government of Newfoundland
and Labrador Department of Tourism, Culture, & Recreation.
Article written by David A. Snow
from Wildland
Tours,
in St. John's, Newfoundland
German translation by Tatiana Tunon
and Gottfried Pestal
Watercolor Illustration by Ventzeslav Vesselinov
Transcribed for HTML by Erin
McKee
Printed in Canada by Dicks & Company, Ltd, 1996
ISBN: 1-55146-041-6
Zurück zu: Neufundland und Labrador
This page also available in English
[an error occurred while processing this directive]